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| GLEB MENSKIJ
Nach dem Tode von Fürst Wseslaw Tscharodej ( Wseslaw, der Zauberer; Wseslaw, Fürst von Polotzk) wurde das Polotzker Land unter seinen sechs Söhnen aufgeteilt. Gleb, der dritte Sohn Wseslaws, erhielt Mensk (das heutige Minsk) und das umliegende Land als Fürstentum.
Minsk lag geographisch sehr günstig an den Handelswegen von Polotzk nach Kiew, von Warschau nach Moskau. Das zog nicht nur Händler und Handwerker an, sondern auch kriegerische Nachbarn, die vom wachsenden Reichtum der aufstrebenden Stadt partizipieren wollten. Die wichtigste Aufgabe Glebs bestand also darin, Mensk zu befestigen. Hierbei half ihm die natürliche Lage der Stadt: Im Osten grenzte sie an die Swislotsch, im Norden und Nordwesten befanden sich unüberwindbare Sümpfe. Im Süden ließ Gleb mit Baumstämmen verstärkte Erdwälle aufschütten, dahinter baute er einen zweifachen Festungsring. Hauptbestandteil der Festungsanlagen war der Kreml mit dem Schloss, welches Gleb auf einem Hügel errichten ließ. Das Schloss war für damalige Zeiten eine bauliche Meisterleistung, es wurde mehr als 400 Jahre genutzt und erst durch ein verheerendes Feuer im Jahre 1547 vernichtet.
Der strenggläubige Fürst baute zu Ehren der Mutter Gottes die erste Kirche aus Stein auf dem Gebiet des heutigen Belarus. Diese war reichlich mit Schalen von Flussmuscheln verziert.
Die Befestigung der Stadt und ihre geographische Lage führten dazu, dass sich immer mehr Handwerker in Mensk niederließen. Die Chroniken schreiben von Juwelieren, Steinmetzen und Knochenschnitzern, Schmieden und Schneidern, Schuhmachern und Waffenbauern. Händler aus dem Baltikum, der Rus, aus dem Westen und sogar dem Fernen Osten weilten in der Stadt.
Die aufstrebende Stadt wurde 1104 von den Fürsten der südlichen Rus angegriffen, aber Dank der Verteidigungsmaßnahmen Glebs wurden diese Angriffe zurückgeschlagen. Im Jahre 1116 griff der Mensker Fürst seinerseits die Stadt Slutzk an. Drei Jahre später zog er gegen Nowogrudok und Smolensk und wollte so sein Reich vergrößern. Doch bei Smolensk traf er auf das Heer mächtigen Kiewer Großfürsten Wladimir Monamach. Dieser bereitete ihm eine vernichtende Niederlage, der Fürst selber wurde gefangen genommen.
Gleb Menskij kam in dasselbe Kiewer Gefängnis, in dem schon sein Vater Wseslaw Tscharodej viel Monate seines Lebens verbracht hatte. 1119 verstarb er in Gefangenschaft und wurde im Kiewer Höhlenkloster beigesetzt.
Fürst Gleb war einer der wenigen Herrscher seiner Zeit (vielleicht sogar der einzigste) der sich nicht nur um seine eigenen Besitztümer kümmerte. Bereits im Jahre 1108 finanzierte er den Bau eines Speisesaales für die Mönche des Kiewer Höhlenklosters. Mit seinen Mitteln wurde des weiteren auch die klösterliche Dreifaltigkeitskirche gebaut. Ukrainische Historiker haben errechnet, das der strenggläubige Gleb Menskij insgesamt die für damalige Zeiten ungeheure Summe von 600 Griewen Silber (ca. 140 kg) und 50 Griewen Gold (ca. 20 kg) dem Kloster spendete.
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| Datum : 12.07.2007 |
| Metall : Ag 925 |
| Durchmesser, mm : 38.61 |
| Feingewicht, g : 31.10 |
| Auflage, St. : 5000 |
Prägeanstalt : CJSC "Lithuanian Mint", Vilnius, Lithuania |
Design : S. Zaskjewitch |
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Ebay-Statistik (Preise in Euro):
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Anzahl |
Durch schnitt |
Min. |
Max. |
| 2006 |
0 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 2007 |
13 |
28,96 |
20,50 |
39,27 |
| 2008 |
8 |
34,34 |
27,33 |
40,00 |
| 2009 |
6 |
29,52 |
24,10 |
42,00 |
| 2010 |
11 |
31,14 |
27,00 |
49,00 |
| 2011 |
1 |
32,93 |
32,93 |
32,93 |
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