Belaruscoins

Alles über die Münzen aus Belarus

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VOLLJÄHRIGKEIT

3. Juli 2010 · Keine Kommentare

Volljährigkeit Ag avVolljährigkeit Ag revAm 03. Mai 2010 (also vor genau 2 Monaten) gab die NBRB ein Münzenpaar auf die VOLLJÄHRIGKEIT aus der Serie „Familientraditionen der Slawen“ aus. Heute endlich liegen mir die ersten Abbildungen dieser sehr schönen Münzen vor.
Die Wertseite zeigt neben üblichen Angaben wie Staatswappen, Nominal….. das Abbild eines Mädchens und eines Jungens, dargestellt durch traditionelle belarussische Stickerei. Der stilisierte Baum mit der kreisrunden Krone zwischen ihnen steht als Symbol für das Leben, die Familie und die Sonne.

 Auf der Bildseite sehen wir einen Gürtel, stellvertretend für einen jungen Mann, und einen geflochtenen Zopf, wie er von den jungen Frauen getragen wurde. In der Mitte blüht ein Apfelzweig als Symbol der blühenden Reife, Schönheit und Hoffnung für die Zukunft.

Ich finde diese Münze sehr gelungen und hoffe, daß diese nun endlich auch in den Handel gelangt.

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COINS 2010

2. Mai 2010 · Keine Kommentare

Am 09. und 10. Juni 2010 findet in Sankt Petersburg zum zweiten Male die europäische Konferenz zum Thema moderne Gedenkmünzen „COINS 2010“ statt. Auf der Tagesordnung stehen Themen, wie „Moderne Technologien in der Münzproduktion“, „Aktuelle Tendenzen im Münzdesign“, „Marketing und Reklame“, „Technik und Zubehör für die Münzproduktion“ sowie „Zustand der modernen Numismatik“.
An der „COINS 2010“ nehmen Vertreter aus über 20 Ländern teil, darunter neben russischen auch solche aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, Spanien….
Für „Otto-Normal-Münzsammler“ ist interessant, daß im Rahmen der „COINS 2010“ nunmehr bereits zum vierten Male der Münzwettbewerb „COIN CONSTELLATION“ stattfindet. In diesem Jahr bewerben sich 220 Münzen aus 24 Ländern in insgesamt neun Kategorien um die begehrten Auszeichnungen. Im Gegensatz zu vielen anderen ähnlich gelagerten Wettbewerben gibt es bei „COIN CONSTELLATION“ auch für Internet-user die Möglichkeit der Teilnahme. Die Münze mit den meisten Stimmen des „gemeinen Volkes“ erhält den „PEOPLE‘S CHOICE AWARD“. Zur Erinnerung: In den vergangenen Jahren siegten in dieser Kategorie das „Kreuz der Jephrosinja von Polotzk“ (2008) und der „Heilige Nikolai“ (2009).
Leider verfährt die Nationalbank der Republik Belarus nach dem Prinzip „Masse statt Klasse“, hat fast sämtliche Münzen des Jahrganges 2009 für den Wettbewerb angemeldet. Welchen Sinn macht es, alle 12 Tierkreiszeichen (die zugegebenermaßen sehr schön sind) einzureichen oder aber alle 4 Drei Musketiere (die obendrein noch kein Sammler in natura zu Gesicht bekommen hat). Diese Unprofessionalität mindert natürlich die Chancen „unserer“ Münzen.
Wer dennoch Lust verspürt, seine Stimme abzugeben, kann dies unter http://www.coinconference.com/cgi-bin/coins2010_eng.cgi tun. Die Seite ist in Englisch und Russisch, jeder Teilnehmer kann insgesamt zehn Münzen mit einem bis zehn Punkten bewerten. Die Münze mit den meisten Punkten erhält den „PEOPLE‘S CHOICE AWARD“. Wegen der notwendigen Registrierung braucht man sich keine Sorgen zu machen, man wird nicht mit Spams bombardiert.

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600 JAHRE SCHLACHT BEI GRUNWALD

19. April 2010 · 1 Kommentar

Wie ich bereits im März schrieb, gab die Nationalbank am 07. April vier Münzen auf 600 Jahre Schlacht bei Grunwald aus. Allerdings gab es zu der Pressemitteilung der Bank keine Abbildungen der Münzen, erfahrungsgemäß ein Zeichen dafür, daß es diese noch gar nicht gibt. Um so erstaunlicher ist deshalb ein Beitrag des belarussischen Hauptstadtsenders CTV, der augenscheinlich über bessere Informationen als die Nationalbank selbst verfügt. Die nachfolgenden Bilder sind screenshots, die Qualität ist also nicht besonders gut, aber für einen ersten Eindruck völlig ausreichend.

Ausgegeben werden eine 20 Rubelmünze aus 5,76 g Gold (900) mit Durchmesser 19,80 mm,eine 50 Rubelmünze aus 8,84 g Gold (900) mit Durchmesser 22,00 mm, eine 20 Rubelmünze aus 33,62 g Silber (925) mit Durchmesser 38,61 mm und eine 15,50 g schwere CuNi-Münze zu einem 1 Rubel mit Durchmesser 33,00 mm.

Die Wertseite der größeren Goldmünze sowie der Silber- und CuNi-Münze zeigt neben den üblichen Angaben wie Staatswappen, Landesbezeichnung, Jahreszahl und Probe (bei Au und Ag) ein stilisiertes Schwert, dessen Umrisse gleichzeitig einen Menschen mit ausgebreiteten Armen darstellen. Im Hintergrund sehen wir gerissene (ausgelaugte) Erde (bei Au) bzw. gesprengte Ketten (bei Ag und CuNi).

50 Rubel Gold avers

50 Rubel Gold avers

Die gemeinsame Bildseite der drei Münzen ziert ein Siegel in Form eines Daumenabdruckes. Passend zur Struktur der Hautlinien wurde der Schriftzug “ГРУНВАЛЬДСКАЯ БIТВА 15.07.1410” (Schlacht bei Grunwald 15.07.1410) eingefügt.

20 Rubel Silber revers

20 Rubel Silber revers

Die Goldmünze zu 20 Rubel zeigt avers einen Kranz aus Eichenblättern und zwei gotische Schwerter. Revers ist ein mit Eichenblättern verzierter Kelch zu erkennen, der symbolisch die Leiden des Krieges aufnehmen soll. Die zehn kreuzförmig angebrachten pyramidenartigen Erhöhungen stehen für das Andenken an die Gefallenen der Schlacht.

20 Rubel Gold revers

20 Rubel Gold revers

Im belarussischen Internet werden in verschiedenen Foren diese Entwürfe sehr kontrovers diskutiert und stoßen im Allgemeinen auf Ablehnung. Das wohl wichtigste Ereignis in der Geschichte Belarus‘ hat nach Meinung der user eine würdigere Darstellung verdient.

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NICHT KLECKERN – SONDERN KLOTZEN

31. März 2010 · Keine Kommentare

Nach dieser Devise scheinen die Verantwortlichen für Gedenkmünzen bei der Nationalbank der Republik Belarus zu handeln. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre kommen im April/Mai die Ende Dezember des Vorjahres angekündigten Münzen endlich an die Bankschalter. Aktuell wären das: Das/Die Eichhörnchen in drei Varianten (in Europa werden die Silberstücke schon seit geraumer Zeit verkauft, unsere belarussischen Kollegen warten aber immer noch auf die beliebten Tiermünzen), Handball in zwei Varianten, fünf verschiedene Märchen Puschkins und die 3 Musketiere in je zwei Varianten (also acht Münzen). Das wären also 18 (achtzehn!!!) Münzen, die uns die NBRB noch „schuldet“. Auch die drei im März 2010 angekündigten Münzen (EXPO 2010 (Ag) und 65. Jahrestag des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg (Ag und CuNi) hat bisher noch kein Sammler in den Händen gehalten.
Aber – es wird noch „besser“. Laut Beschluß № 26 des Vorstandes der Nationalbank vom 25. Februar 2010 werden am 7. April vier Münzen auf das 600-jährige Jubiläum der siegreichen Schlacht bei Grunwald und am 14. April weitere vier Münzenpaare in Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag des Sieges im II. Weltkrieg ausgegeben. Selbst wenn man alle Münzen zum Bankpreis erwerben könnte, wäre das immer noch ein gewaltiger Schlag ins Kontor.
Der Vollständigkeit halber hier noch die bisher bekannten Angaben zu den neuen Münzen:

600 Jahre Schlacht bei Grunwald

Nominal            Metall                          Auflage
50 Rubel           ¼ Unze Au               500 Stück
25 Rubel           1/8 Unze Au             500 Stück
20 Rubel           1 Unze Ag                  2500 Stück
1 Rubel              CuNi                             3000 Stück

Serie Operation „Bagration“ mit je einem Münzpaar auf die:
1. Belarussische Front unter Rokosowskij
2. Belarussische Front unter Sacharow
3. Belarussische Front unter Tschernjachowskij
1. Baltische Front unter Bagramjan

Nominal                   Metall                          Auflage
10 Rubel                  ½ Unze Ag                2500 Stück
1 Rubel                     CuNi                             3000 Stück

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AMERIGO VESPUCCI

27. März 2010 · Keine Kommentare

Amerigo Vespucci Ag av

Amerigo Vespucci Ag av

Amerigo Vespucci Ag rev

 

Die Nationalbank in Minsk hat zwar noch nichts offiziell verlauten lassen, aber im Internet sind schon die ersten Bilder der neuen Schiffsmünze auf AMERIGO VESPUCCI aufgetaucht. Das italienische Segelschulschiff wurde im Jahre 1931 in Dienst gestellt und erfüllt bis heute seine Aufgaben in der Marine.
Der Ausgabetermin steht noch nicht fest, aber die Auflagenhöhe wird wohl drastisch gekürzt werden – von 25000 Stück bei SEDOW und DAR PORMORZA auf nun nur noch 7000 Stück für die neueste Ausgabe.

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Die Nationalbank konkretisiert und erweitert ihren Ausgabeplan 2010

22. März 2010 · Keine Kommentare

Ungewöhnlich früh und damit entgegen ihrer eigenen Tradition konkretisiert die Nationalbank der Republik Belarus in Teilen ihren Ausgabeplan für das Jahr 2010.
Als eine der „größten Seefahrernationen der Geschichte“ gibt Belarus in diesem Jahr gleich zwei neue Münzen auf Segelschiffe aus. Als Motive sind vorgesehen: „AMERIGO VESPUCCI“ und die „CONSTITUTION“.
In meinen Augen interessanter ist da schon die Serie auf Orthodoxe Kirchen. Hier sollen gleich vier Münzen erscheinen, nämlich auf die „SANKT MARIÄ-ENTSCHLAFENS-KATHEDRALE“ (Свято-Успенский собор), auf die „SANKT PETER-UND-PAUL-KATHEDRALE“ (Свято-Петро-Павловский собор), auf die „SANKT ALEXANDER-NEWSKIJ-KATHEDRALE“ (Свято-Александро-Невский собор) und auf DIE „SANKT NIKOLAI-KATHEDRALE“ (Свято-Николаевский собор). Leider ging aus dem Schreiben der NBRB nicht heraus, in welchen Städten sich diese Kirchen befinden.
Viele Belarus-Sammler wird freuen, daß die beliebte Tierserie mit Brillanten bzw. Svarowski-Kristallen nun doch nicht mit den „EICHHÖRNCHEN“ ihr Ende findet. In den Plan 2010 wurden nun zusätzlich noch „DER UHU“ und „DIE UHUS“ aufgenommen.
Mich freut, daß sich die Informationspolitik der Nationalbank so langsam, aber sicher in Richtung Sammlerfreundlichkeit bewegt, andererseits aber bin ich bereit, jede Wette dahingehend anzunehmen, daß uns noch so einige Überraschungen erwarten.

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Berühmte Belarussen in französischen Uniformen

7. März 2010 · Keine Kommentare

Der geneigte Leser möge mir meinen Sarkasmus verzeihen, aber, obwohl ich mich eher als belarussophil charakterisieren würde, finde ich beim besten Willen keine vernünftige Verbindung zwischen den 3 Musketieren und Belarus.
Ende März soll es nun endlich soweit sein – die im Dezember 2009 angekündigte Serie hat ihren Verkaufsstart in Deutschland. Ich bin zwar eher konservativ und kein Freund von Farbmünzen, aber diese scheinen mir doch recht gelungen und interessant zu sein. Die Designer der Nationalbank – hier Swetlana Nekrassowa – beweisen wieder einmal ihr außerordentliches Talent. In Deutschland soll die Serie in der Qualität „Antique finish“ auf den Markt kommen, das entspricht wohl dem belarussischen „unzirkuliert“. Laut Minsker Nationalbank soll die Serie aber auch noch einmal in PP verausgabt werden, ich persönlich befürchte aber, daß es wieder den selben „Kuddelmuddel“ geben wird, wie bei den orthodoxen Heiligen.
Inclusive repräsentativer Geschenkbox soll ein Satz der „3 Musketiere“ um die 180 Euro kosten.
3_Musquetiere_avAramisAthosD'_ArtagnanPorthos

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Rückblick – Vorschau

10. Januar 2010 · 2 Kommentare

Das Jahr 2009 liegt hinter uns, der Weihnachts- und Neujahrsurlaub ist auch schon wieder Geschichte und allgemein ist es so üblich, die vergangenen 12 Monate noch einmal an seinem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen. Auch ich möchte mich diesem Trend anschließen, natürlich mit der ganz speziellen Sicht auf unser Hobby.
Die Nationalbank der Republik Belarus hat im vergangenen Jahr einen neuen „persönlichen“ Rekord aufgestellt, sie hat insgesamt 64!!! Münzen verausgabt. In meinen Augen sicherlich ein „Rekord“, den keiner braucht und die wenigsten Sammler wünschen. Zumal die Nationalbank auch ihrer schlechten Tradition treu blieb, eine nicht unbeträchtliche Zahl neuer Münzen in der letzten Dezemberwoche auszugeben. Eigentlich sollte es besser Ankündigung heißen, erfahrungsgemäß erscheinen wohl erst im Laufe des Frühjahrs die letzten Ausgaben 2009. Die Preise für die letzten Münzen liegen zwar noch nicht fest, aber wenn es jemandem gelingen sollte , alle Münzen zum Bankausgabepreis zu erwerben, so muß er wohl um die sechs Millionen Rubel oder ca. 1500 Euro investieren. Ich denke, die Schmerzgrenze ist bei vielen Sammlern schon längst erreicht und/oder überschritten.
Auch einer anderen Tradition, einer guten Tradition ist die Nationalbank treu geblieben: Die Münzen 2009 sind wie immer fast durchweg künstlerisch sehr gut gelungen mit teilweise sehr originellem Design. Meine persönlichen Favoriten des letzten Jahres sind der WEIßSTORCH, SPASY und STROHFLECHTEN. Auch das EICHHÖRNCHEN wird wohl noch in diese Liste aufgenommen werden. Positiv überrascht war ich vom 65. JAHRESTAG DER BEFREIUNG. Endlich einmal keine stereotypische Abhandlung dieses regelmäßig wiederkehrenden Themas. Mit Spannung habe ich die TIERKREISZEICHEN erwartet, ist doch dieses Thema gefühlte einhundert mal von verschiedenen Ländern aufgegriffen worden. Man wirft mir jetzt vielleicht vor, durch die belarussophile Brille zu schauen, aber „unsere“ Serie ist die mit Abstand schönste und originellste weltweit. Allerdings hätte ich mir gewünscht, daß man maximal zwei Münzen pro Jahr verausgabt.
Wenig bekannt dürfte bis jetzt sein, daß es vom SKORPION eine Variante gibt. Zum Jahreswechsel war ich in Moskau und habe diese mit eigenen Augen gesehen. Normalerweise schaut der Skorpion in Richtung 10:30 Uhr, es gibt aber auch Exemplare, bei denen auf Grund einer Stempeldrehung die Blickrichtung 1:30 ist. Variante Skorpion

Der Skorpion schaut in verschiedene Richtungen. Im Spiegel kann man erkennen, daß das belarussische Staatswappen auf beiden Münzen auf 12:00 Uhr steht. (Bildqelle: www.belnumismat.na.by)

Die CuNi-Variante habe ich selber in den Händen gehalten und soll gar nicht so sehr selten sein. In Silber soll es diese Variante auch geben, allerdings habe ich dafür noch keine Beweise.
Münzen wie 80 JAHRE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN und 10 JAHRE UNIONSSTAAT erfreuen sich erfahrungsgemäß keiner großen Beliebtheit, sind aber für das nationale Selbstverständnis und die Geschichte eines souveränen Staates wichtig. Überhaupt nicht nachvollziehbar ist für mich allerdings, warum ein Binnenland wie Belarus eine Serie auf Segelschiffe ausgibt, worin die Verbindung zwischen den 3 MUSQUETIEREN und Belarus besteht.

Seit einigen Wochen ist der Ausgabeplan für 2010 veröffentlicht. Leider ist dieser Plan der umfangreichste der letzten Jahre und wenn man bedenkt, daß bisher alle Pläne zum Ende eines Jahres noch einmal korrigiert (sprich: erweitert) wurden, müssen wir auch in diesem Jahr mit erheblich steigenden Ausgaben für unser Hobby rechnen.
Ich persönlich erwarte mit großem Interesse die RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN, die ORTHDOXEN WUNDERTÄTIGEN IKONEN und die ORTHDOXEN KIRCHEN

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Frohe Weihnachten!

24. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Wir wünschen Euch und Euren Familien ein frohes Weihnachtsfest und alles gute im neuen Jahr!

Са святам Божага Нараджэння!

Merry Christmas and a Happy new year!

Feliz navidad y un prospero ano nuevo!

Joyeux Noël et meilleurs voux de santé, de bonheur et de réussite pour le Nouvel An!

חג המולד שמח!

Prettige Kerstdagen en gelukkig Nieuwjaar!

Мы желаем вам и вашей семье радостного праздника и всего наилучшего в наступающем Новом Году!

Wesolych Swiat!

我们祝你们圣诞快乐,新年快乐, 身体健康, 万事如意!

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Heilige der orthodoxen Kirche

3. Dezember 2009 · 2 Kommentare

DIE HEILIGEN DER ORTHODOXEN KIRCHE
oder DAS CHAOS NIMMT KEIN ENDE

Zugegeben, die Überschrift klingt etwas reißerisch, vielleicht sogar blasphemisch. Ich möchte aber keinesfalls den Gläubigen unter uns zu nahe treten, sondern auf einen beinahe absurden Fakt in der Ausgabepolitik der Nationalbank der Republik Belarus aufmerksam machen.
Am 19. November 2008 veröffentlichte die NBRB den Beschluß Nr. 384 über die Ausgabe von Gedenkmünzen in Gold und Silber auf die Heiligen der orthodoxen Kirche. Gemäß diesem Beschluß sollten je bis 1000 Goldmünzen in der Qualität „PP“ und je bis zu 14 000 Goldmünzen in „Brillant unzirkuliert“ ausgegeben werden. Bei den Silbermünzen wurden die Zahlen bis 5000 Stück in „PP“ und bis 25 000 Stück in „Brillant unzirkuliert“ angegeben. Als dann Anfang des Jahres 2009 die „Heiligen“ auch endlich im freien Verkauf erschienen, tauchten auf der offiziellen Internetseite der NBRB für die Münzen in Ag ganz andere Zahlen auf, jetzt wurden alle jeweils bis zu 30 000 Silbermünzen in „Polierter Platte“ geprägt.
Auf der World Money Fair 2009 in Berlin hatte ich die Gelegenheit, mit dem Direktor der Münzprägestätte Warschau zu sprechen. Als wir zum Thema „Heilige der orthodoxen Kirche“ kamen, sagte er mir unmißverständlich, daß alle Münzen dieser Serie, sowohl die goldenen als auch die silbernen, in der höchsten Qualität „PP“ geprägt wurden. Und der Mann sollte wissen, wovon er redet, schließlich kommen diese Münzen ja aus seiner Fabrik in Warschau.
In dieser Woche wurde bekannt, daß es einen weiteren Beschluß der Nationalbank (Nr. 362 vom 5. November 2009) gibt. Gemäß diesem Beschluß sind jetzt folgende Zahlen aktuell: Von den Münzen in Au erscheinen je bis 4 000 Stück in „PP“ und je bis zu 11 000 Stück in „Brillant unzirkuliert“. Bei den Silbermünzen lauten die Zahlen jetzt 28 500 (für „PP“) und 1500 (für „Brillant unzirkuliert“).
Dieser Zahlensalat ist für mich nicht nachvollziehbar und einer Nationalbank unwürdig. Bleibt nur zu hoffen, daß sich derartige „Korrekturen“ nicht wiederholen oder gar Normalität werden.

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